Die Salzburger Osterfestspiele 2019 vom 13. - 22. April 2019

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Die Salzburger Osterfestspiele 2019

12. April 2019 0

Die Osterfestspiele 2019 in Salzburg vom 13.–22. April

Die Salzburger Osterfestspiele zählen mit Sicherheit zu den renommiertesten und bekanntesten Kultur-Highlights in Europa und auf der ganzen Welt. Sie wurden 1967 von niemand Geringerem als Maestro Herbert von Karajan gegründet, dessen Idee es war, die Osterfestspiele Salzburg als (musikalische und gesellschaftliche) Ergänzung zu den Salzburger Festspielen zu etablieren, die traditionell im August stattfinden. Diese Neugründungs-Idee hatte verschiedene Hintergründe.

Zum einen beweist der Ansturm auf die Kartenkontingente der Salzburger Festspiele, dass der Bedarf an hochkulturellen Veranstaltungen noch lange nicht gedeckt war. Herbert von Karajan ermöglichte den Kulturinteressierten mit den Osterfestspielen Salzburg eine weitere Möglichkeit, hochrangig besetzte Konzerte zu besuchen. Zum anderen wollte Herbert von Karajan den Festspiel-Gedanken in Salzburg selbst weiterentwickeln und die klassische Musik aus ihrem starren Rahmen der Spielpläne holen.

Die Osterfestspiele waren dabei nie als Ableger der Salzburger Festspiele konzipiert, sondern hatten stets ein eigenständiges Profil, das sich selbst entfalten konnte. Der thematische und künstlerische Schwerpunkt liegt ganz klar auf der Darbietung von Opern. Das Rahmenprogramm dieser Opernfestspiele wird von zahlreichen Konzerten gestaltet. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass trotzdem ein breites und weitläufig interessiertes Publikum voll auf seine Kosten kommt.

Hochkarätige Besetzung

Wie man es von der Musikhauptstadt Salzburg gewohnt ist – und auch erwarten darf – engagieren sich durch die Bank nur hochkarätige Regisseure und erstklassige Interpreten, um die aufwändigen Produktionen zu einem Erfolg werden zu lassen. Von Beginn der Osterfestspiele Salzburg an zeichneten die Berliner Philharmoniker für die musikalische Gestaltung des Festivals verantwortlich.

Nach der Festspielsaison 2011 zogen sich die Berliner Philharmoniker zurück. Seitdem übernimmt die Sächsische Staatskapelle Dresden als neues Orchester die Musikalische Verantwortung für die Opernproduktionen. Ihr künstlerischer Leiter 2019 ist Maestro Christian Thielemann, ein Schüler von Herbert von Karajan, der heuer die Nachfolge des langjährigen Leiters Sir Simon Rattle antritt.

Trotz dieser (künstlerischen) Veränderungen bleibt bei den Osterfestspielen Salzburg Eines gleich: Wie jedes Jahr starten die Festspiele am Samstag vor dem Palmsonntag mit einer Opernpremiere und dauern bis Ostermontag, an dem bereits traditionellerweise die zweite Opernaufführung stattfindet.

Enge Bindung

Ein Blick „hinter die Kulissen“ auf die Organisation der Osterfestspiele Salzburg zeigt, welche enge Bindung Herbert von Karajan zwischen dem Kulturspiel und dem Publikum herstellen wollte. Denn anders als andere Produktionen ist die hohe finanzielle Eigendeckungsquote des Festivals erwähnenswert: 92 Prozent des Budgets werden durch Mitgliedsbeiträge der Förderer des Festivals, Kartenverkauf sowie Sponsoring eingebracht. Nur acht Prozent kommen als Subvention von der öffentlichen Hand.

Herbert von Karajan hat ein Förderer- und Abonnementsystem entwickelt und aufgebaut, das verstärkt finanzkräftiges Publikum binden sollte: um fixe Plätze zu bekommen, musste man zunächst Förderer der Osterfestspiele werden und war damit berechtigt, ein Abonnement aus einer Opernvorstellung und drei Konzerten zu kaufen.

Kurzfristig waren auch nicht verkaufte Abos als einzelne Restkarten (ohne Mitgliedschaft im Förderverein) erhältlich. Zu sehr günstigen Preisen und im Freiverkauf konnte man hingegen die Kammerkonzerte besuchen. Die Zeiten der rigorosen Regeln haben sich geändert, die Liebe und Bindung des Publikums zur Musik blieb ungebrochen.

Highlights 2019

Opernprogramm: „Die Meistersinger von Nürnberg“

Eines der absoluten Highlights der diesjährigen Saison der Osterfestspiele Salzburg ist die Aufführung von Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“. Diese Große Oper stand zuletzt 1975 auf dem Programm und wird heuer mit großer Vorfreude erwartet.

Musikalischer Leiter dieser Neuproduktion ist Christian Thielmann, das Spätwerk Wagners wird von Jens-Daniel Herzog in Szene gesetzt. Als Solisten wurden Georg Zeppenfeld als Hans Sachs, Vitalij Kowaljow als Veit Pogner, Adrian Eröd als Beckmesser, Klaus Florian Vogt als Walther von Stolzing, Jacquelyn Wagner als Eva und Sebastian Kohlhepp als David verpflichtet. Die Oper selbst wird vorab von einem Einführungsvortrag zu „Die Meistersinger von Nürnberg“ begleitet, der von Christoph Wagner-Trenkwitz gestaltet wird.

Einführungsvortrag:
  • Samstag, 13. April 2019, 11.00 Uhr, Stiftung Mozarteum, Großer Saal
  • Montag, 22. April 2019, 11.00 Uhr, Stiftung Mozarteum, Großer Saal
Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“:
  • Samstag, 13. April 2019, 16.00 Uhr, Großes Festspielhaus
  • Montag, 22. April 2019, 16.00 Uhr, Großes Festspielhaus

Kammeroper

„Thérèse“ von Philipp Maintz ist eine Kammeroper nach Émile Zola. Das Libretto stammt von Otto Katzameier. Mit „Thérèse“ findet eine Uraufführung im Rahmen der Osterfestspiele Salzburg und der Staatsoper Hamburg als Koproduzent statt,

Kammeroper „Thérèse“:
  • Sonntag, 14. April 2019, 15.00 Uhr, Große Universitätsaula
  • Mittwoch, 17. April 2019, 18.00 Uhr, Große Universitätsaula

Orchesterkonzert Jansons

Das erste Orchesterkonzert 2019 wird vom Träger des Herbert-von-Karajan-Preises 2019, Mariss Jansons, geleitet. Haydns „Militärsymphonie“ (Symphonie Nr. 100) sowie Gustav Mahlers Symphonie Nr.4 werden von Regula Mühlemann (Sopran) dargeboten.

Orchesterkonzert Jansons:
  • Sonntag, 14. April 2019, 19.00 Uhr, Großes Festspielhaus
  • Sonntag, 21. April 2019, 19.00 Uhr, Großes Festspielhaus

Orchesterkonzert Thielemann

Die Orchesterkonzerte mit Maestro Christian Thielemann umfassen Werke von Carl Maria von Weber (Jubel-Ouvertüre op. 59), Felix Mendelssohn Bartholdy (Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64) sowie Franz Schubert (Symphonie Nr. 9 C-Dur D 944). Die Violine wird von Frank Peter Zimmermann gespielt.

Orchesterkonzerte Thielemann:
  • Montag, 15. April 2019, 19.00 Uhr, Großes Festspielhaus
  • Samstag, 20. April 2019, 19.00 Uhr, Großes Festspielhaus

Kammerkonzert

Die Kammerkonzerte 2019 umfassen die Werke von Franz Schubert (Quartettsatz c-moll für zwei Violinen, Viola und Violoncello D 703), Arnold Schönberg (Ode to Napoleon Buonaparte für Streichquartett, Klavier und Sprecher op. 41) mit Text von Lord Byron sowie Ludwig van Beethoven (Septett für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass Es-Dur op. 20) mit Michael Schöch am Klavier und Tobias Moretti als Sprecher.

Kammerkonzert:
  • Dienstag, 16. April 2019, 15.00 Uhr, Stiftung Mozarteum, Großer Saal
  • Samstag, 20. April 2019, 15.00 Uhr, Stiftung Mozarteum, Großer Saal

Chorkonzert

Der Chor des Bayerischen Rundfunks mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christoph Schenbach gibt Antonín Dvorák (Stabat Mater op. 58) mit Venera Gimadieva (Sopran), Elisabeth Kulman (Mezzosopran), Pavol Breslik (Tenor) sowie René Pape (Bass)

Chorkonzert:
  • Dienstag, 16. April 2019, 19.00 Uhr, Großes Festspielhaus
  • Freitag, 19. April 2019, 19.00 Uhr, Großes Festspielhaus

Kartenbestellungen sind Förderern jeweils ab Ostern der vorhergehenden Saison möglich.

Einzelkarten für Abonnementvorstellungen sind – nach Verfügbarkeit – erst ab 1. Dezember erhältlich. Für alle Veranstaltungen außerhalb des Abonnements sind bereits ab sofort Karten bestellbar.

Bestellungen werden über den Onlineshop von www.osterfestspiele-salzburg.at bzw. schriftlich über das Kartenbüro der Osterfestspiele Salzburg unter karten@ofs-sbg.at entgegengenommen.

Wir wünschen Ihnen ein außergewöhnliches Kulturerlebnis in Salzburg!


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